Mit diesem mobilen Installationstester prüfen Sie elektrische Anlagen auf die Betriebssicherheit. Dabei werden Schutzleiter- und Isolationswiderstand überprüft, sowie der Netzinnenwiderstand und die Schleifenimpedanz. Das Gerät ist Batteriebetrieben und kann ortunabhängig überall eingesetzt werden. Auch FI-Schutzschalter können überprüft werden.
- Niederohmwiderstand von Schutzleiter- und Potentialausgleichsleiterverbindungen (Prüfstrom: 200 mA)
- Isolationswiderstand mit Prüfspannung von 250 V, 500 V und 1000 V
- Schleifenimpedanz (L-PE) ohne FI/RCD-Auslösung (NO-TRIP) mit gleichzeitiger Anzeige des Fehlerstroms (PFC)
- Leitungsimpedanz (L-N/L) mit hohem Prüfstrom (HIGH CURRENT) mit gleichzeitiger Anzeige des Kurzschlussstroms (PSC)
- Prüfung von FI/RCD-Schutzschalter, Standard und verzögert (S) mit sinusförmigen (AC) und pulsierenden Prüfstrom (A)
Die Prüfung elektrischer ortsfester Anlagen ist ein wichtiger Bestandteil der elektrischen Sicherheitsüberprüfung in Betrieben. Sie wird in Deutschland nach der DGUV Vorschrift 3 durchgeführt und dient dazu, Gefahren durch elektrischen Strom zu vermeiden und den sicheren Betrieb von Anlagen zu gewährleisten.
Was sind ortsfeste elektrische Anlagen?
Ortsfeste elektrische Anlagen sind fest installierte elektrische Einrichtungen, die nicht einfach bewegt werden können. Sie sind dauerhaft mit dem Stromnetz verbunden und befinden sich meist in Gebäuden oder Produktionsanlagen.
Typische Beispiele sind:
- elektrische Verteilungen und Schaltschränke
- Steckdoseninstallationen in Gebäuden
- Beleuchtungsanlagen
- elektrische Anlagen von Maschinen
- fest installierte Leitungen und Kabelsysteme
Ziel der Prüfung
Die Prüfung stellt sicher, dass die elektrischen Anlagen ordnungsgemäß installiert sind und sicher funktionieren. Dadurch sollen Gefahren wie:
- Stromschläge
- Kurzschlüsse
- elektrische Brände
- Ausfälle von Anlagen
verhindert werden.
Ablauf der Prüfung
Die Prüfung elektrischer ortsfester Anlagen besteht in der Regel aus mehreren Schritten:
1. Sichtprüfung
Zunächst wird die Anlage äußerlich kontrolliert. Dabei wird geprüft, ob:
- Kabel oder Leitungen beschädigt sind
- Abdeckungen fehlen
- Schutzmaßnahmen vorhanden sind
- offensichtliche Mängel sichtbar sind
2. Messprüfung
Anschließend werden elektrische Messungen durchgeführt, zum Beispiel:
- Schutzleiterwiderstand
- Isolationswiderstand
- Schleifenimpedanz
- Auslösezeit von Fehlerstromschutzschaltern (RCD)
Diese Messungen zeigen, ob die Schutzmaßnahmen korrekt funktionieren.
3. Funktionsprüfung
Dabei wird überprüft, ob die Anlage im normalen Betrieb einwandfrei funktioniert und alle Schutzeinrichtungen korrekt arbeiten.
4. Dokumentation
Alle Ergebnisse werden schriftlich festgehalten. Eventuelle Mängel müssen dokumentiert und anschließend behoben werden.
Prüffristen
Die Prüffristen hängen von der Art der Anlage und der Nutzung ab. In vielen Betrieben werden ortsfeste Anlagen alle 4 Jahre geprüft. In Bereichen mit höherem Risiko können kürzere Intervalle erforderlich sein.
Wer darf die Prüfung durchführen?
Die Prüfung darf nur von einer qualifizierten Elektrofachkraft oder einer befähigten Person durchgeführt werden, die über die notwendigen Kenntnisse und Messgeräte verfügt.
Bedeutung der Prüfung
Die regelmäßige Prüfung elektrischer ortsfester Anlagen ist wichtig, weil sie:
- die Sicherheit der Mitarbeiter erhöht
- elektrische Unfälle verhindert
- Schäden an Anlagen und Gebäuden reduziert
- gesetzliche Vorschriften erfüllt
Unternehmen sind verpflichtet, diese Prüfungen regelmäßig durchzuführen, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb ihrer elektrischen Anlagen sicherzustellen.